NONE ARE STRANGERS
17 Minuten Kurzdokumentation einer Aufführung im Odeon | Wien

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AUFFÜHRUNG
1998
Odeon, Wien

PRESSESTIMMEN
KURIER © Andrea Amort
Mit sämtlichen Errungenschaften unserer Zeit
Das Wasser rauscht, die Gischt spritzt. Aus Buchstaben-Reihen, die auf zwei schräg gestellten, die Bühne im Odeon begrenzenden Videowänden laufen, springen Bilder hervor. Starke Visionen zum Thema Auflösung, Untergang, Verlöschen, Transformation.
Das Wiener Künstlerpaar Inge Graf und Walter Zyx hat im Auftrag des Tanztheater Wien ein starkes Videobild entworfen, das der gemeinsam erarbeiteten Choreographie von Liz King und ihren Tänzern mit dem Titel »None Are Strangers« fast die Aufmerksamkeit stiehlt.
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Die Konzepte der Video und Klangwelten überzeugen an diesem Abend.
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WIENER ZEITUNG © Brigitte Suchan
Anfang und Ende - ein ewiger Zyklus
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Als Umfeld für die Tänzer des Tanztheaters Wien haben die Videokünstler Graf und Zyx ein szenisches Video geschaffen, das die Themen von »None are Strangers« unabhängig von Liz Kings Choreographie behandelt. Auf zwei großen Bildschirmen, die auf der leeren Bühne einander gegenüberstehen, wogen die Naturgewalten: Stürme, Wassermassen, Feuersbrünste und apokalyptische Bilder bilden den Rahmen für die Tänzer.
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Einen starken Eindruck hinterläßt auch das Video von Graf und Zyx, das als eigenständiges Kunstwerk, das tänzerische Erlebnis zwar unterstützt, aber oft auch von ihm ablenkt.
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None are Strangers

Elektronisches Bühnenbild
7 Abschnitte
Videodoppelprojektion 60:00 min., 1998
zu einem Tanzstück von LIZ KING

TTW wurde durch die arbeit von tänzern, choreographen, designern und vielen anderen geformt. manche sind geblieben, andere gingen weg und kamen wieder. dieser prozeß erneuert und reformiert das herangehen an jedes stück, ist jedoch teil derselben, sich stetig weiter fortsetzenden arbeit.
NONE ARE STRANGERS bezieht sich auf diesen prozeß. in einer tiefenströmung von shakespeares »sturm« übernimmt das stück verwandlung und erneuerung als theatralische mittel. es ergründet, in analogie zum »sturm«, was es für den körper bedeuten kann, vom wasser weggerissen zu werden, was es bedeutet, zu verschwinden, sich in die schnellen phrasierungen eines ariel zu verwandeln, über gewicht und schwere nachzusinnen, sich gefangen und wieder frei zu fühlen, neu zu beginnen.

GRAF+ZYX haben in den gründerjahren des TTW mit musik und design zur arbeit beigetragen. diesmal gestalteten beide ein szenisches video. sie haben die fragen zu den themen von NONE ARE STRANGERS unabhängig beantwortet, video und tanz funktionieren als eine verkettung von zufällen.

EIJI NAKAZAWA arbeitet das erste mal mit uns. wir kommunizierten mittels fax und tonband zwischen wien und tokio, die endgültige musikalische fassung entstand während der letzten probewochen in wien. LIZ KING

NONE ARE STRANGERS
erarbeitet und aufgeführt von
ESTHER BALFE
MICHAEL DOLAN
NINA KRIPAS
MANI OBEYA
ANNA PALESTANGA
DAPHNE STROTHMANN
PAUL WENNINGER

musik
EIJI NAKAZAWA
szenisches video /elektronisches bühnenbild
GRAF+ZYXbühne
MANFRED BISKUP
licht
MICHAEL ILLICH, MANFRED BISKUP
kostüme
ESTHER BALFE
dramaturgische mitarbeit
SIMON FREARSON
ton
ANDREAS ZANGL
texte
FERNANDO PESSOA, SIMON FREARSON